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		<title>ZEITREISE LOGBUCH</title>
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			<title>#1 | DIE ZEITREISENDEN</title>
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			<pubDate>Wed, 25 Dec 2024 14:00:00 +0300</pubDate>
			<author>Michael Grill</author>
			<category>Zeitreise</category>
			<category>Neu</category>
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			<description>Zwei Männer aus dem Jahr 1924 reisen durch eine magische Taschenuhr ins Wien des Jahres 2024. Dort entdecken sie durch ein altes Lied neue Wege, Musik und Geschichten über die Zeit hinweg zu verbinden – als „Die Hausherrn“.</description>
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<![CDATA[<header><h1>#1 | DIE ZEITREISENDEN</h1></header><figure><img src="https://static.tildacdn.com/tild3433-6263-4230-b461-326462363732/20250527_1357_Zeitre.png"/></figure><h2 class="t-redactor__h2">#1 | DIE ZEITREISENDEN<br /><br />Wie zwei Männer durch eine alte Taschenuhr in der Zukunft landeten – und warum sie seither nie wieder ganz in der Gegenwart leben</h2><div class="t-redactor__text"><strong>Gumpendorf, Wien – 24. Dezember 1924</strong><br />Es war ein kalter Nachmittag im alten Wien. Schneeflocken taumelten über das Gassl in Gumpendorf, wo Richie – ein junger Musiker mit einem abgewetzten Akkordeon – und Michi – ein Schreiberling mit Vorliebe für Theater und alte Bücher – gerade ihr altes Kabinett verließen, um irgendwo zwischen Kaffeehaus und Wirtshaus den Heiligen Abend zu vertrödeln. Ihre Anzüge waren ordentlich, wenn auch schon ein wenig aus der Mode. Die Melonen hatten Patina. Nur die alte Taschenuhr, die Michi vom Trödler am Naschmarkt erstanden hatte, schien wie neu: glänzend, präzise, und seltsam... lebendig.<br />„Du, Richie“, sagte Michi, während er die Uhr aufklappte, „irgendwas stimmt mit der net. Die zeigt manchmal Zeiten, die gibt’s gar net.“<br />„Z’spät für sowas“, brummte Richie. „Geh ma lieber in d’Stadt und machen a Musi. Vielleicht springt a Gansl raus.“<br /><br />Doch dann – just in dem Moment, als die Uhr exakt 24:00 Uhr schlug – geschah es.<br />Ein feines, kaum hörbares Surren begann in der Taschenuhr, begleitet von einem leichten Glühen unter dem Glas. Die Luft flimmerte, als hätte jemand Zimt in die Zeit gestreut. Plötzlich ratterte es draußen auf der Gasse – ein rumpelndes, metallisches Knarzen wie aus einem anderen Jahrhundert. Ein alter Zeiselwagen bog um die Ecke, gezogen von einem dampfenden, mechanischen Etwas, das wie eine Kreuzung aus Pferd und Dampfmaschine aussah. Der Wagen war aus Messing, mit geschwungenen Ornamenten und einer Tür, auf der ein Schriftzug in altdeutscher Schrift prangte: Chronomobil 1.0 – Fahrten durch Raum und Zeit.<br /><br />Der Wagen quietschte, bremste – und hielt direkt vor den verdutzten Männern.<br />„Schnell, einsteigen!“, rief eine blecherne Stimme aus dem Inneren. „Zielzeit: exakt hundert Jahre nach vorn! Der Moment ist jetzt – oder nie wieder!“<br />„I glaub, uns spielt wer a Theater vor...“, murmelte Richie und wich einen Schritt zurück.<br />Doch da vibrierte die Taschenuhr heftig in Michis Hand, ihre Zeiger drehten sich wie wild. Der Deckel sprang auf. Und im selben Augenblick öffnete sich automatisch die Tür des Wagens, als würde die Uhr ihn erkennen.<br />Richie packte sein Akkordeon fester. Michi warf noch einen Blick zurück zur schneebedeckten Gasse, dann trat er vorsichtig in den Wagen. Richie folgte ihm zögernd. Die Tür schloss sich mit einem satten Klick.<br />Ein sirrendes Geräusch füllte den Raum. Ihre Schatten zitterten an den Innenwänden des Wagens, als würde jemand mit einem Stroboskop durch ihre Vergangenheit blättern. Dann, ein letzter Ruck, ein metallisches Schnappen, ein Lichtblitz.<br />Zack. Alles war schwarz.</div><div class="t-redactor__text"><strong>Wien – exakt 100 Jahre später</strong><br />Als sie wieder zu sich kamen, lag die Stadt still um sie. Sie lagen in einem kleinen Innenhof nahe der Gumpendorfer Straße – dieselbe Gasse, nur... seltsam anders. Keine Pferdekutschen. Überall Lichter, die von selbst brannten. Leuchtkästen mit Werbung. Und Stimmen, viele Stimmen, aus kleinen sprechenden Kästchen in den Händen der Leute.<br />„I glaub, uns hat’s... verrissen“, stammelte Richie.<br />„Naa... Zeit verruckt... oder?“, sagte Michi, der langsam aufstand und sich umsah. Und da war sie: die alte Hauswand, an der sie sich früher mit Kreide verewigt hatten. Nur war aus der alten Greißlerei jetzt ein Asia-Imbiss geworden.<br />Sie waren im <strong>Wien des Jahres 2024.</strong></div><div class="t-redactor__text"><strong>Die ersten Stunden in der neuen Zeit</strong><br />Sie versuchten, unauffällig zu bleiben. Zum Glück waren Menschen in Wien an Exzentrik gewohnt. Ihre Kleidung – die Melonen, die 20er-Anzüge – wurde für Bühnenoutfits gehalten. Ein Passant klopfte Richie auf die Schulter: „Geile Vintage-Montur, Alter. Wo spielt’s ihr heute?“<br />Richie sah Michi an. Und sagte nur: „Wahrscheinlich... in irgendeinem Jetzt.“<br />Es dauerte nicht lange, bis die beiden ihre Rolle gefunden hatten. Sie spielten Musik in Parks, Cafés, später auf kleinen Bühnen. Lieder aus der Vergangenheit, neue Lieder über das Jetzt, Geschichten von gestern, die wie heute klangen. Ihre Musik verband Zeiten. Und die Menschen hörten zu – nicht, weil sie aus der Vergangenheit kamen, sondern weil sie etwas Echtes mitgebracht hatten.</div><div class="t-redactor__text"><strong>Die Taschenuhr als Kompass</strong><br />Die alte Taschenuhr war noch immer bei ihnen. Sie tickte weiter – manchmal rückwärts, manchmal schneller, manchmal gar nicht. Und wenn sie tickte, so hörte sich das an wie ein Metronom für Geschichten.<br />Sie merkten bald: Die Uhr war kein Zufall. Sie war ein Tor. Manchmal flackerten Orte auf, ein Dachboden mit einem Grammophon, ein Hofball von 1899, ein unterirdischer Club aus dem Jahr 2051. Die Uhr brachte sie hin – aber nie ganz. Immer blieb etwas Traum, etwas Schleier.</div><div class="t-redactor__text"><strong>Und darum sind wir heute hier</strong><br />Michi und Richie beschlossen, ihre Zeitreisen festzuhalten – nicht als Historiker, sondern als Musiker, Erzähler, Forscher mit Ohr und Taktgefühl. In ihrer Musik lebt all das weiter: das Liedgut von gestern, eigene Nummern von heute, Fantasien von morgen. Sie nennen sich „Die Hausherrn“ – nach jenem alten Lied, das nie ganz wahr war, aber irgendwie... doch alles erzählt.<br />Seitdem sammeln sie Klangspuren. Auf Bühnen. Auf dieser Webseite. In eurem Ohr.<br />Und manchmal, wenn ihr ihre Musik hört und euch denkt: „Wo sind wir denn jetzt gelandet?“ – dann könnte es sein, dass ihr gerade selbst ein wenig Zeitreise erlebt.</div><div class="t-redactor__text"><em>Fortsetzung folgt...</em></div><div class="t-redactor__text"><strong><em>Nächste Episode: Zurück ins Jahr 1818!</em></strong><br /><em>Michi und Richie landen mitten in der Leopoldstadt – bei einer vergessenen Theateraufführung, einem seltsamen Lied und einer Speise namens Schnepfendreck. Was das alles mit Geld, Gleichgültigkeit und Musik zu tun hat? Das erfahrt ihr in Episode #2 | Die Büchse der Pandora.</em></div>]]>
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			<title>#2 | DIE BÜCHSE DER PANDORA</title>
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			<pubDate>Tue, 06 May 2025 19:21:00 +0300</pubDate>
			<author>Michael Grill</author>
			<category>Zeitreise</category>
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			<description>Wieder bringt die Taschenuhr Michi und Richie auf eine Reise – diesmal führt sie zurück ins Jahr 1818, in die Leopoldstadt zur Erstaufführung "Die Büchse der Pandora".</description>
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<![CDATA[<header><h1>#2 | DIE BÜCHSE DER PANDORA</h1></header><figure><img src="https://static.tildacdn.com/tild3337-3037-4332-b730-663830626334/20250525_2338_Wiener.png"/></figure><div class="t-redactor__text">Wieder bringt die Taschenuhr Michi und Richie auf eine Reise – diesmal führt sie zurück ins Jahr <strong>1818</strong>, in die <strong>Leopoldstadt</strong>. Dort erleben sie die <strong>(misslungene) Uraufführung der Parodie „Die Büchse der Pandora“</strong> im Leopoldstädter Theater. Während das Stück bald in Vergessenheit gerät, bleibt <strong>ein Lied</strong> in ihren Ohren hängen:<br /><br /><strong>„Mir is alles ans“</strong>, ein Spottlied über Geld, Gier und Gleichgültigkeit, das sie auf seltsame Weise tief bewegt.<br /><br />Die beiden tauchen in das Leben des Biedermeier-Wien ein: Sie lernen <strong>Publikum, Schauspieler und Straßenverkäufer</strong> kennen, landen auf einem improvisierten Festbankett mit <strong>Schnepfendreck</strong> und <strong>Fasselrutschen</strong>, und stoßen auf Kuriositäten wie den <strong>Stief’lknecht</strong> – bis sich die Taschenuhr erneut zu regen beginnt.<br /><br />Sie bringen das Lied zurück in die Gegenwart – mit neuen eigenen Strophen, die den damaligen Spott ins Heute spiegeln.<br /><br />In Parks und Cafés Wiens erklingt bald eine moderne Version von „Mir is alles ans“ – ironisch, scharf, aber voller Charme.<br /><br />Michi vermutet: <strong>Manche Lieder überleben, weil sie zu jeder Zeit passen.</strong><br /><br />Richie sagt nur: „A G’schicht, die klingt, als wär sie vorgestern passiert.“</div>]]>
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			<title>#3 | DER EHRENRING</title>
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			<pubDate>Thu, 22 May 2025 20:01:00 +0300</pubDate>
			<author>Michael Grill</author>
			<category>Zeitreise</category>
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			<description>Diese Zeitreise führt in die Zukunft des Jahres 2525 ins neue Wien, das wie durch ein Wunder dank seiner Musik vom Intergalaktischen Krieg verschont geblieben ist.</description>
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<![CDATA[<header><h1>#3 | DER EHRENRING</h1></header><figure><img src="https://static.tildacdn.com/tild3363-3238-4231-b562-346239646662/20250525_2308_Futuri.png"/></figure>Diese Zeitreise führt in die Zukunft des Jahres 2525 ins neue Wien, das wie durch ein Wunder dank seiner Musik vom Intergalaktischen Krieg verschont geblieben ist.]]>
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